Führung als Dienstleistung

Posted Februar 19th, 2010 in Featured, work by Matthias Stache

Ich beginne mal mit zwei Aussagen, die ich vor einiger Zeit aufgeschnappt habe:

Man kann Mitarbeiter nicht zu höheren Leistungen motivieren.
Oder:
Leistung = Können x Wollen x Dürfen

Was bedeutet das im Projekt-/Arbeitsumfeld?

“Können”

bedeutet, bei den Mitarbeitern handelt es sich um Fachleute bzw. Experten, die die für die Bewältigung ihrer Aufgaben benötigte Fähigkeiten und entsprechendes Wissen mitbringen. Diesen Teil kann man recht einfach mittels Qualifizierungsmaßnahmen verbessern. Wobei auch hier zu beachten ist, dass die Mitarbeiter entsprechend ihres Könnens eingesetzt werden sollten.

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PHP Frameworks für Webprojekte

Posted November 30th, 2009 in Featured, media·life by Matthias Stache

Die Wahl eines Frameworks für die Umsetzung von Webprojekten ist eine Grundsatzentscheidung, die wohl überlegt sein will. Es gibt mit Sicherheit nicht DAS Framework, vielmehr sollte man vor der Umsetzung eine Entscheidung treffen:

Ist ein Framework überhaupt notwendig und wenn ja, welches. Wichtige Faktoren sind dabei: Die Lernkurve (wie schnell ist dieses Rahmenwerk erlernt), Entwicklungsgeschwindigkeit, Performance und Unterstützung seitens der Entwicklergemeinde. Unten die die laut PHPFrameworks.com derzeit (Nov. 2009) beliebtesten PHP Frameworks aufgeführt. Ein Fazit möge sich bitte jeder selbst bilden:

CodeIgniter:

CodeIgniter arbeitet mit der MVC Architektur (Model View Controller) , bietet Klassen für den Datenzugriff, E-Mail, FTP und XML-RPC. Eine große Community unterstützt bei Fragen zur Einrichtung und Nutzung des Frameworks. Schnell erlernt und geeignet, um Webprojekte schnell und mittels MVC-Architektur umzusetzen (Rapid Prototyping). Continue Reading »

Die Zukunft der Arbeit

Posted November 2nd, 2009 in media·life, work by Matthias Stache

Wie sich die Zukunft der entwicklen könnte, beschreibt Jeff Brenman in einer seiner großartigen Präsentationen. Aus meiner Sicht sehr gut auf den Punkt gebracht heißt es:

1.) Die wird “transparent”

Ergebnisse sind durch die Verfügbarkeit von präzisen Aufgaben- und Time-Tracking Werkzeugen besser messbar als je zuvor.

2.) Die wird “flach”

Die Ansprüche an die Kommunikationsfähigkeit jedes einzelnen werden steigen. Die Fähigkeit, sich mit Projektmitgliedern weltweit effizient zu vernetzen, setzt aber auch flache Organisationsstrukturen voraus.

3.) Die wird zum Wettbewerb

Bildungsgrad allein wird weniger wichtig. Die sinnvolle Nutzung des überall verfügbaren Kapitals an Wissen wird den Unterschied machen.

4.) Die wird weniger langfristig

Die -  im Gegensatz zum klassischen lebenslangen Angestelltenverhältnis – auf einen kürzeren Zeitraum angesetzte Zusammenarbeit in Projekten wird die Zukunft bestimmen.

Fazit:

Insgesamt rücken diese Punkte das Individuum in den Mittelpunkt. Dieses Paradigma vorausgesetzt, bedeutet dies jedoch einen deutlich gestiegenen Anspruch an wirksames Management. Ein Management, das sich um seine Kernaufgaben Ergebnisorientierung und Konzentration auf das Wesentliche sorgt, ohne den Menschen zu vernachlässigen – die Stärken des Einzelnen zu nutzen, um die Auswirkungen der Schwächen zu minimieren.

Links:

Produktivitäts-Tools für den Mac

Posted August 5th, 2009 in work by Matthias Stache

Was mich beim Mac immer wieder beeindruckt, ist die Möglichkeit, aus einer unglaublichen Anzahl an maßgeschneiderten Tools zu wählen, die dem Benutzer bei den unterschiedlichsten Aufgaben helfen sollen. Typisch für viele dieser Programme ist, dass sie nicht nur nützlich sind, sondern auch noch intuitiv zu bedienen sind und gut aussehen. Statt mit DER Killerapplikation alles erledigen zu wollen, ist man durch die Anpassung an die jeweiligen Bedürfnisse und Anforderungen in der Lage, mehr aus der Zeit am Rechner zu machen.

Growl

GrowlBenachrichtigt den User unaufdringlich, und ohne zu stark von der aktuellen Tätiglkeit abzulenken, über für ihn wichtige Ereignisse. Häufigster Einsatz ist die Benachrichtigung über neue E-Mails. Es kann aber auch weitere Ereignisse, unter anderem durch Erweiterungen anpassbar, informiert werden.
Link: Growl

Quicksilver

QuicksilverEin Programm, mit dessen Hilfe man beliebige Aktionen mittels Tastenkombination/Tastaturkürzel aufrufen kann. Ist sehr hilfreich, um Programme schnell zu starten, ohne im Finder dorthin navigieren zu müssen. Während man beispielsweise gerade an einer E-Mail schreibt, lässt sich mit Apfel+Leertaste und den Anfangsbuchstaben “fi” der Firefox starten.
Link: Quicksilver

Dateline

DatelineEinfach und sehr praktisch: Legt einen horizontalen Zeitstrahl des aktuellen Monats entweder auf den Desktop oder blendet ihn als schwebendes Fenster ein. Der aktuelle Tag ist gut sichtbar markiert. Per Doppelklick auf ein Datum gelangt man zum iCal-Eintrag dieses Tages.
Link: Dateline

Dropbox

DropboxEine sehr praktische Möglichkeit, Daten gleichzeitig auf dem Rechner und auf einem Online-Speicher abzulegen. Bindet sich wie ein normaler Ordner im System ein, alle Dateien, die dort abgelegt werden, können sichtbar(public) und unsichtbar(private) gespeichert werden. Mittels Rechklick lässt sicher die URL kopieren.
Link: Dropbox

Skitch

SkitchDAS Screenshot-Tool. Erstellte Screenshots können anschließend sehr einfach bearbeitet, beschriftet und mit sonstigen Zusatzinformationen ausgestattet werden. Per Drag-and-Drop lassen dich die Grafiken dann in jedes beliebige Programm ziehen und weiterverarbeiten. Skitch speichert alle Screenshots in einer History und bietet an, Bilder online zu speichern.
Link: Skitch

Evernote

EvernoteNotizverwaltung, mit der man Texte und Grafiken, Notizen und Videos, Links und E-Mails ablegen und verwalten kann. Evernote ist sogar in der Lage, Texte in Grafiken zu finden. Die Notizen werden online abgespeichert und können so von überall abgerufen werden.
Link: Evernote

Textwrangler

TextwranglerKleiner, schnell startender und nützlicher Texteditor. Unterstützt Code-Hervorhebung für div. Script- und Programmierprachen. Kann als Administrations-Editor System- und Konfigurationsdateien bearbeiten. Beherrscht (S)FTP. Alternative: Smultron.
Link: Textwrangler
/ Smultron

Effizienz oder: Die wichtigen Dinge richtig machen

Posted April 17th, 2009 in work by Matthias Stache

Im Folgenden geht es um ein paar grundlegende Gedanken und Anregungen zum Thema Effizienz, Selbst- und Zeitmanagement. Ich stelle hier kurz einige Methoden vor, mit denen sich der Alltag, nicht nur im Job erleichtern lässt. Weiterführende Links zum Thema sind am Schluss verlinkt.

Zeit effektiv nutzen: das Paradigma der Anwesenheit

Sie haben sicher eines der Folgenden: Partner, Kinder, Leben, außerberufliche Interessen, Schlafmangel. Und inwiefern allein eine längere Anwesenheit am Arbeitsplatz gleichzusetzen ist mit besseren Ergebnissen, ist fraglich. Leider wird oft so gearbeitet, als gäbe es eine definierte Menge an Zeit, die man zur Bearbeitung der Aufgaben verwenden soll. Es ist doch aber eher so, dass es eine definierte Menge an Aufgaben gibt, die zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt sein müssen.

Wenn trotz sorgfältigem Selbst- und Zeitmanagement am Ende eines Arbeitstages regelmäßig immer noch Aufgaben übrig bleiben, die unbedingt noch erledigt werden müssen, ist vielmehr zu überlegen, ob man nicht besser das Team verstärkt.

Voraussetzung dafür aber ist, dass man sich erst mal bewusst werden muss, welche Aufgaben überhaupt zu erledigen sind. Hier kann man beginnen und feststellen, was wichtig und was dringend ist. Ein Ansatz ist zB. das Eisenhower-Diagramm -

Eisenhower Diagrammdiese Grafik kann helfen, die Dinge in den Fokus zu rücken, die wichtig sind. Es gibt einen Unterschied zwischen wichtig und dringend.

Wichtige Dinge müssen erledigt werden (inhaltlicher Aspekt). Da führt kein Weg dran vorbei. Sind sie jedoch nicht dringend, (zeitlicher Aspekt) plant man sie für später ein.

Dringende Aufgaben müssen jedoch nicht zwangsläufig auch nicht für einen selbst wichtig sein (D), sodass sie deligiert werden sollten, damit man sich um die wichtigen Dinge kümmern und diese auch richtig machen kann.

Unwichtige, nicht dringende Aufgaben werden überhaupt nicht getan (C). Die Einschätzung, in welche der Kategorien die Aufgaben fallen, trifft man entweder selbst oder bespricht dies ggf. mit dem Vorgesetzen und Kollgen. Mit etwas Übung gelingt dies irgendwann sehr schnell und intuitiv.

Selbstorganisation

Es ist nun das Eine, zu wissen, welche Aufgaben man in welcher ungefähren Priorität erledigen muss. Je nachdem, wie viel nun noch übrig ist, muss man sich aber Gedanken darüber machen, wie man sie nicht vergisst. Die Einen behalten alles im Kopf, vergessen nie und jonglieren, ordnen und organiseren diese Dinge im Kopf. Glückwunsch. Wer das nicht kann, kann Seminare besuchen, Gehirnjogging betreiben oder seine Zeit anders nutzen: Aufschreiben. Wie kleinteilig oder detailliert das nuns geschieht, findet man am besten selbst heraus.

Wie schon unter Aufgabenverwaltung für OS X beschrieben, helfen einem hier kleine Software-Programme oder man verwendet Notizbuch und Stift. Wer Zeit und Muße hat, kann sich mit den Ideen des “Getting Things Done” (GTD) Prinzip auseinandersetzen. Ich stelle hier mal zwei Varianten vor:

Notizbuch

In einem handelsüblichen Notizbuch (Moleskine oä.) wird jede Seite oben mit dem Datum versehen. Einfache ToDo-KennzeichnungNun beginnt man, die für den Tag anstehenden Aufgaben nach Prioriät untereinander zu schreiben. Vor jeden Punkt kommt ein kleines Rechteck, welches man zur Visualisierung des Status verwenden kann.  Hierbei ist es sinnvoll, nur 60% der verfügbaren Zeit zu verplanen, der Rest frei bleibt für Unwägbarkeiten, Überraschungen und Planung. Am Ende des Tages werden alle nicht erledigten Aufgaben für den nächsten Tag eingeplant. Spätestens nach den dritten Mal, dass man einen Task verscheibt, darf man sich fragen, wie wichtig der überhaupt ist. Der Vorteil ist, man erkennt auf einem Blick, wieviel noch zu tun ist, was bereits erledigt wurde und – vorausgesetzt, man setzt es konsequent ein – vergisst nichts mehr. Ausführlicher beschreibt das Mike Rhode bei flickr.com.

Software

Unter Windows klappt das Prinzip sehr gut mit Outlook. bei dem man sich einfach eine Erinnerung zu jeder Aufgabe einstellt, diese Aufgaben werden dann einfach abgearbeitet. Muss/will man einen Task verschieben, stellt man einfach eine Erinnerung für den nächsten Tage, Woche, Monat ein und man wird zu gegebener Zeit wieder erinnert.

Mac

ThingsHier gibt es mehrere Möglichkeiten, mein Favorit ist eine Kombination aus Mail, Ical und Things. Ausführlicher habe ich das unter: Aufgabenverwaltung für OS X beschrieben.

Schwächen kennen aber Stärken nutzen

Grundsätzlich sollte man sich ruhig fragen, wo die eigene Stärken liegen. Zu wissen, wo die Schwächen liegen ist gut, machen kann man da meist aber nicht viel. Hier haben aber NLP-Jünger und Coaches sicher eine diffenrenzierte Meinung. Wie sinnvoll ist es beispielsweise, einem Programmierer Projektleitungsaufgaben, zu übertragen? Hier werden ganz andere Anforderungen an die Person gestellt, wie hohe Kommunikationsfähigkeit. Nun kann man versuchen, diese Fähigkeit bei diesem Kollegen per Schulung und Bücher zu verbessern – hat aber evtl. nur mit viel Zeit und Geld jemanden Richtung Mittelmaß trainiert. Jemanden zu finden, der vielleicht weniger tiefgehendes technisches Know-How hat, dafür aber hervorragend kommuniziert und organisiert, ist sicher zielführender.

Links zum Thema

Buchtipp: Fredmund Malik – Führen, Leisten, Leben. Wirksames Management für eine neue Zeit

Mike Rhode’s Custom Moleskine Planner

Aufgabenverwaltung mit ‘Things’

43 Folders: Time, Attention, and Creative Work.

Zeitmanagement bei Wikipedia

Windows Software Pendants für OS X

Posted Februar 28th, 2009 in media·life by Matthias Stache

Im Zuge des Wechsels von Windwos zu Mac steht man zwangsläufig vor der Frage, mit welchen Programmen sich die Aufgaben erledigen lassen, die man unter Windows mit Office und Co. gewöhnt war.

Ich möchte hier nicht alle Alternativen zu Windows-Versionen vorstellen, sondern die, die für mich funktioneren. Continue Reading »

Aufgabenverwaltung unter OS X

Posted Februar 24th, 2009 in work by Matthias Stache

Beim Umstieg von Windows zu wird es immer dann interessant, wenn es um die Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit geht. Das zugegebenermaßen nicht ganz unnütze Tool Outlook vereint nicht nur Mail mit Kalender und Tasks, sondern bietet auch die praktische Möglichkeit, Aufgaben Erinnerungen zuzuweisen. Dabei werden diese Erinnerungen nicht im Exchange-Kalender gespeichert – gut so, denn bei vielen Aufgaben würde ein Kalender sehr schnell vollgestopft mit diesen Remindern.

Ich habe auf dem Mac hier noch kein Tool gefunden, was diese Möglichkeit bietet, auch Thunderbird (in Kombination mit Sunbird) bieten dies meines Wissens nach nicht.

Unter bietet sich eine Kombination aus Mail, iCal und Things an, einer Software, die bei “Put Things Off” vorgestellt wird:

ThingsMail holt sich E-Mails vom Exchange-Server, in iCal nutzt man entweder den lokalen oder einen abbonnierten Kalender und lässt Things diesen Kalender nutzen.

Die von Things verwalteten Aufgaben erscheinen dann in iCal und dadurch auch an andere Dienste (im Web) synchronisiert und weiterverwendet werden.

Natürlich muss man das neu bewerten, sobald OS X 10.6 “Snow Leopard” mit der angekündigten vollständigen Exchange-Unterstützung erscheint.