Wozu Projektmanagement?

Posted Mai 20th, 2010 in Featured, work by Matthias Stache

Immer wieder kommt es vor, dass ich Menschen erklären möchte, was ich da beruflich treibe. Auf die Antwort: “Projektmanagement” kommt dann manchmal: “Aha, und wozu braucht man das?”.

Daher folgt nun an dieser Stelle ein kleiner Exkurs in die Welt des Projektmanagements und wozu das eigentlich gut sein soll.

Definition Projektmanagement

Wenn man nun mit der Definition von Projektmanagement laut Wikipedia antworten würde:

“Projektmanagement ist die Bezeichnung für die Gesamtheit aller Methoden zur Durchführung von Projekten.”

Continue Reading »

Anforderungen siehe Screenshot

Posted März 29th, 2010 in Featured, work by Matthias Stache

Heute hatte ich Gelegenheit, zwei völlig unterschiedliche Herangehensweisen an die Erstellung von Anforderungen zu erleben.

Worum es gehen soll, zeigt die folgende Grafik:
Was man auf dem Foto sieht, ist der Vergleich zweier  Features. Während das linke Feature auf neun(!) DIN A4 Seiten Platz findet, werden es auf der rechten Seiten nicht einmal zwei Seiten. Nun könnte man annehmen, dass das linke Feature komplexer sei. Ist es aber nicht. Nicht acht Seiten Beschreibung komplexer.

Es handelt sich um Anforderungen in zwei sich unterscheidenden Systeme, die aber inhaltlich über ähnliche Komplexität verfügen.

Continue Reading »

Lean Startups – agile Kundenentwicklung

Posted März 12th, 2010 in Featured, work by Matthias Stache

Nach einem sehr interessanten “Lean Startup” – Treffen mit Holger Dieterich beginne ich derzeit, mich intensiver mit dem Thema “Lean Startups” auseinanderzusetzen. Eric Ries und Steven Blank scheinen eine Art Heilige für eine wachsende Schar von Jüngern zu sein. Und beginne, das zu verstehen…

Agile Entwicklung

Agile Entwicklung mit Scrum und Ähnlichem ist ja bereit Einigen ein Begriff. Was offenbar immer wieder vergessen wird, ist dass man nicht nur ein Produkt agil entwickeln kann, um mit weniger Overhead und kurzen Iterationen schneller am Markt zu sein – man muss auch den Kunden “entwickeln”.

Continue Reading »

iPhone-Aufgabenverwaltung mit co.Task

Posted März 2nd, 2010 in mobil, work by Matthias Stache

Aufgrund eines Kommentars in einem Beitrag zur Aufgabenverwaltung mit Things und ActionMethod auf dem habe ich mir die App co.Taks von Codeoperator etwas näher angeschaut.

Continue Reading »

Führung als Dienstleistung

Posted Februar 19th, 2010 in Featured, work by Matthias Stache

Ich beginne mal mit zwei Aussagen, die ich vor einiger Zeit aufgeschnappt habe:

Man kann Mitarbeiter nicht zu höheren Leistungen motivieren.
Oder:
Leistung = Können x Wollen x Dürfen

Was bedeutet das im Projekt-/Arbeitsumfeld?

“Können”

bedeutet, bei den Mitarbeitern handelt es sich um Fachleute bzw. Experten, die die für die Bewältigung ihrer Aufgaben benötigte Fähigkeiten und entsprechendes Wissen mitbringen. Diesen Teil kann man recht einfach mittels Qualifizierungsmaßnahmen verbessern. Wobei auch hier zu beachten ist, dass die Mitarbeiter entsprechend ihres Könnens eingesetzt werden sollten.

Continue Reading »

Aufgabenverwaltung mit Things und Action Method

Posted Dezember 21st, 2009 in Featured, mobil, work by Matthias Stache

Wozu brauche ich das überhaupt?

In älteren Beiträgen habe ich bereits über unter Mac und im mobilen Einsatz berichtet.Ob es nun um Erledigungen, wie Einkäufe oder um Ansschreiben für Versicherungen geht – das meiste lässt sich noch einigermaßen problemlos im Kopf behalten und organisieren.

Kritisch wird es jedoch spätestens im Beruf. Auch wenn man nicht als Projektmanager arbeitet: Die großen und kleinen Aufgaben wollen priorisiert und in der richtigen Reihenfolge abgearbeitet werden.

Grundsätzlich gehört zu einer effizienten Organisation der Tasks ein Verständnis für Zeit- und Selbstmanagement. Continue Reading »

Google Wave (Einladungen zu vergeben)

Posted Dezember 10th, 2009 in media·life, work by Matthias Stache

Aktuell habe ich noch 20 Einladungen für Google Wave zu vergeben. Meinen Zugang verdanke ich Peter Schink. Wer diesen neuartigen Kommunikationsweg – eine Mischung aus Mail, Chat, Instant Messaging und Wiki – testen möchte, der möge bitte einfach einen Kommentar hinterlassen.

Mir stellt sich die Frage, wohin sich Google Wave bzw. die der zugrunde liegende Technologie der “Wave” entwickeln wird. Derzeit fällt mir der Einsatz als neuartigen Weg der Interaktion mit Lesern im Sinne einer Kommentarfunktion ein. Persönlich verwende ich Google Wave für die gemeinsame Entwicklung von Konzepten und Ideen. Die Möglichkeiten sind jedoch noch vielfältiger. So ließe sich sicher auch eine Art CMS mit der Wave-Technologie umsetzen. Ich bin gespannt.

Ein kleiner Tipp:

Google Wave als Programm im Dock

Für Mac gibt ein Tool “Fluid“, welches erlaubt, eine eigene Applikation aus einer Webseite zu erstellen. Ich nutze Fluid derzeit für Google Mail. Im Dock werden mir damit auch die Anzahl der ungelesenen Mails angezeigt. Gleiches funktioniert aber auch für Google Wave. Über ein Script kann man sich per Growl auch über neue Nachrichten informieren lassen.

Linktipps:

Die Zukunft der Arbeit

Posted November 2nd, 2009 in media·life, work by Matthias Stache

Wie sich die Zukunft der entwicklen könnte, beschreibt Jeff Brenman in einer seiner großartigen Präsentationen. Aus meiner Sicht sehr gut auf den Punkt gebracht heißt es:

1.) Die wird “transparent”

Ergebnisse sind durch die Verfügbarkeit von präzisen Aufgaben- und Time-Tracking Werkzeugen besser messbar als je zuvor.

2.) Die wird “flach”

Die Ansprüche an die Kommunikationsfähigkeit jedes einzelnen werden steigen. Die Fähigkeit, sich mit Projektmitgliedern weltweit effizient zu vernetzen, setzt aber auch flache Organisationsstrukturen voraus.

3.) Die wird zum Wettbewerb

Bildungsgrad allein wird weniger wichtig. Die sinnvolle Nutzung des überall verfügbaren Kapitals an Wissen wird den Unterschied machen.

4.) Die wird weniger langfristig

Die -  im Gegensatz zum klassischen lebenslangen Angestelltenverhältnis – auf einen kürzeren Zeitraum angesetzte Zusammenarbeit in Projekten wird die Zukunft bestimmen.

Fazit:

Insgesamt rücken diese Punkte das Individuum in den Mittelpunkt. Dieses Paradigma vorausgesetzt, bedeutet dies jedoch einen deutlich gestiegenen Anspruch an wirksames Management. Ein Management, das sich um seine Kernaufgaben Ergebnisorientierung und Konzentration auf das Wesentliche sorgt, ohne den Menschen zu vernachlässigen – die Stärken des Einzelnen zu nutzen, um die Auswirkungen der Schwächen zu minimieren.

Links: