Das Thema des Berliner Twittwochs am 23.03.2011 lautete "Fashion meets Location-based Services" und zwei interessante Vorträge führten das geneigte Publikum in das Thema ein, Jan Heinemann und Jan Hendrik Senf zeigten Dienste und Optionen.
Insights erwarteten die Gäste vom zweiten Vortrag, der in Co-Moderation zwischen Friendticker und ZeHa Schuhe gehalten wurde. Eine kreative Kampagne der Schuhverkäufer sollte Nutzer dazu brigen, an verschiedenen Locations in Berlin einzuchecken, um Schuhe zu gewinnen.
Interessant, sicher. Aber das geht mir nicht tief genug. Einige Fragen sind für mich immer noch nicht befriedigend beantwortet:
Warum sollten Unternehmen überhaupt Zeit und Personal in Themen wie Social Media, Location Based Services usw. investieren?
Es gibt mittlerweile mehrere ernstzunehmende Dienste in Deutschland: Friendticker, Gowalla, Foursquare, Facebook (und heimlich auch Twitter), bei denen sich die Nutzer tummeln. Nur wenige dürften mehrere Dienste gleichzeitig intensiv nutzen.
Also: Wo geht die Reise hin? Welche Dienste sind für welches Unternehmen sinnvoll? Lohnt es sich, hierfür Ressourcen und Personal zu investieren? An welchen Erfolgsstories kann man best-practices feststellen? Bei Kosten von 5.000 - 25.000€ schon alleine für eine Friendticker-Kampagne sicher eine ernstzunehmende Frage.
Solange wir das nicht vernünftig beantworten können, ist es kein Wunder, dass deutsche Unternehmen erst einmal abwarten, Innovationen verschlafen werden und Potenzial ungenutzt bleibt.
Tipp: Fragen Sie den Social Media Berater Ihres Vertrauens. Er/sie hilft hier gerne weiter und unterstützt Sie auch bei der Einbettung von Maßnahmen in ein sinnvolles Gesamtkonzept.
